Dornier-Stiftung

ermöglicht aufgeweckten und vielseitig interessierten Mädchen und Jungen den Besuch ausgewählter Internate. Die Stiftung will vor allem solche junge Menschen fördern, die nicht nur an schulischen Leistungen interessiert sind, sondern auch ihre sozialen, politischen, naturwissenschaftlichen, musikalischen, künstlerischen oder sportlichen Talente entdecken und ausbauen wollen. Seit Gründung der Stiftung im Jahre 1996 durch Silvius Dornier vergab die Stiftung mehrere Hundert Stipendien, jährlich kommen circa 12 neue Stipendiaten hinzu. Derzeit gibt es rund 40 aktive Dornier Stipendiaten (Stand 2016).

Kurzportrait der Esther und Silvius Dornier Stiftung zur Förderung begabter Schüler

Die Dornier Schüler Stiftung (www.dornierstiftung.de) vergibt Teilstipendien an vielseitig interessierte, begabte Mädchen und Jungen. Einmal pro Jahr sucht sie wissensdurstige Schülerinnen und Schüler, die einen Teil ihrer Schulzeit an einem von fünf traditionsreichen Internaten verbringen wollen. Zur Auswahl stehen der Birklehof im Südschwarzwald, die Schule Schloss Salem am Bodensee, die Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt, das Landesgymnasium Sankt Afra in Meißen und das Internat Solling in Holzminden.

Vergabekriterien

Neben guten Noten sollten sich potentielle Stipendiaten für etwas begeistern können und gerne mit anderen Jugendlichen leben und lernen wollen. Es werden vor allem junge Menschen gefördert, die neben den schulischen Leistungen auch ihre sozialen, politischen, naturwissenschaftlichen, musikalischen, künstlerischen oder sportlichen Talente entdecken und ausbauen möchten. Alle erforderlichen Informationen zur Bewerbung sowie den auszufüllenden Bewerbungsbogen finden Schüler und Eltern auf der Stiftungs-Website unter „Stipendium“. Besonders wichtig ist das handschriftliche Bewerbungsschreiben, in dem die Kandidaten ihre besonderen Interessensgebiete angeben, und eine Begründung für die Bewerbung formulieren. Dabei sollten sie vor allem darauf achten, authentisch zu sein und ihre Bewerbung nicht von den Eltern schreiben zu lassen. Darüber hinaus gehören zur vollständigen Bewerbung ein handschriftlich verfasster Lebenslauf, ein Foto, die beiden letzten Zeugnisse sowie die Einverständniserklärung der Eltern.

Auswahltagungen

Bewerben können sich interessierte Schüler jeweils bis Mitte Februar fürs folgende Schuljahr. Rund 30 aussichtsreiche Kandidaten dürfen ein paar Wochen später für ein näheres Kennenlernen zu einer Auswahltagung kommen, die jeweils im Frühjahr an einem der fünf Internate stattfindet. Eine Jury aus Vertretern der Schulen, Schulleitungen und der Stiftung sowie ehemaliger Stipendiaten verbringt gemeinsam mit den Bewerbern ein Wochenende, an dem sie gemeinsam Theater spielen, Kooperationsaufgaben meistern und sich künstlerisch kreativ erproben. Darüber hinaus führen sie zwei Einzelgespräche mit Jury-Mitgliedern, in denen sie von ihren Interessen erzählen und beschreiben, warum sie gerade auf ihr Wunsch-Internat gehen wollen. Zwei Wochen nach dem Auswahlwochenende erfahren die Teilnehmer, ob sie ein Stipendium erhalten. In Abstimmung mit Einkommen, Vermögensverhältnissen und Lebenssituation der Eltern fördert die Stiftung daraufhin den Aufenthalt an einer der fünf unterstützten Internatsschulen finanziell.

Warum gerade Internate?

Dass ein Stipendiat das Internat vor dem Schulabschluss verlässt oder keine Freude mehr am Internatsleben hat, kommt so gut wie nie vor. Die in einem Verein organisierten Alumni berichten in der Rückschau am häufigsten, dass sie im Internat Freunde fürs Leben gefunden haben. Mindestens alle zwei Jahre trifft sich die aus aktiven und ehemaligen Stipendiaten bestehende Gemeinschaft zum gemeinsamen Austausch für ein Wochenende an einem ihrer fünf Internate. Neben der Wiedersehensfreude und dem Aufleben alter Zeiten ist dies insbesondere für die Jüngeren eine wertvolle Gelegenheit, Tipps zu Praktika, Studium und Beruf aus erster Hand zu erhalten. Darüber freut sich auch Stiftungsgründer Silvius Dornier. Er hatte sich 1996 gezielt für die Unterstützung von Internaten entschieden, weil sie junge Menschen seiner Ansicht nach durch ihre gelebte Gemeinschaft und Rücksichtnahme in ganz besondere Weise zu teamfähigen und am Gemeinwohl interessierten Persönlichkeiten machen.

Weitere Info´s zum Thema Fördern und Fordern in Schule und Studium.

Bildquellen:

1+2 © Landesschule Pforta, Photo-Tempel,

3 © Internat Solling

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